Heizölpreistrend: Preise hierzulande nahezu unverändert zum Wochenstart (16.07.2018)

Rohölpreise gehen schwach in die neue Woche
Die USA erwägen die Freigabe strategischer Ölreserven

Die Ölpreise sind zum Wochenstart weiter leicht gesunken.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zum Börsenstart 74,92 US-Dollar, fiel zum Mittag auf 73,91 Dollar.

Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August ging mit 70,52 Dollar in den Tag und zeigte kaum Veränderung zum Wert von Freitag, 13. Juli 2018 und stand am Mittag bei 69,87 Dollar.





Seit Freitagabend beeinflussen Nachrichten aus den USA die Märkte: Um steigende Benzinpreise und steigende Rohölpreise zu vermeiden, erwägt die US-Regierung Medienberichten zufolge, strategische Ölreserven auf den Markt zu bringen - auch im Hinblick auf die Kongresswahlen im November. Die amerikanische Energiebehörde EIA ist beim Thema US-Ölbestände positiv gestimmt: 2018 und auch im kommenden Jahr wird mit 1 Mio. Barrel pro Tag an zusätzlichem Öl gerechnet. Unterdessen weitete das OPEC-Land Saudi-Arabien seine Ölförderung aus und bot einigen Handelspartnern Extra-Rohöllieferungen an.



Die bundesdurchschnittlichen Heizölpreise für 3.000 Liter Heizöl der Sorte Standardqualität lag am Mittag 16.7.2018, bei 69,65 Euro/100 L. Die Preise sind im Vergleich zum Monatsbeginn um 2 Euro gefallen, es lohnt sich darüber nachzudenken, den Tank wieder zu füllen.



Der Euro liegt zum Montagmittag bei 1,1709 US-Dollar und legte damit leicht zu. Für Impulse an den Devisenmärkten sorgt unter anderem das Treffen zwischen Trump und Putin in Helsinki sowie die im Tagesverlauf erwarteten Zahlen 
zur Handelsbilanz der Eurozone.

Quelle: atrego GmbH

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